Schwäbisches Tagblatt (Tübinger Chronik), Regionale Kultur, Freitag, 19. Januar 2024 – Artikel von Achim Stricker
Zum 80. Todestag der Komponistin kündigte das Schwäbische Tagblatt die Stiftskirchen-Motette in Tübingen am Samstag, 20. Januar 2024, an. Der Tübinger Bariton Johannes Fritsche und seine Klavierpartnerin Manon Parmentier stellten dort vier Lieder von Luise Greger vor, darunter „Auf den Schwingen der Nacht“ und „Schließe mir die Augen beide“.
Der ausführliche Artikel zeichnet ihr Leben nach: von der Kindheit als musikalisch hochbegabtes Kind in Greifswald über die Kasseler Jahre mit musikalischem Salon, zahlreichen Aufführungen und der Märchenoper „Gänseliesel“ bis zu ihren letzten Lebensjahren. Im Dezember 1943 wurde sie in die Landesheilanstalt Merxhausen verlegt, wo sie am 25. Januar 1944 als Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“ starb. Der Artikel erinnert auch an die Wiederentdeckung ihres Werkes, unter anderem an den Fund der Orchesterpartitur der „Gänseliesel“ 2017.
Quelle: Schwäbisches Tagblatt, 19.01.2024, Ressort „Regionale Kultur“.
